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20.01.2010
Kategorie: technotrans, 2010

Kompetenz bekommt ein Gesicht

Sie sind die Fachleute bei der Installation neuer Maschinen und Anlagen, sie sind kompetente Helfer an der Hotline, wenn es in der Produktion mal hakt, und sie sind ganz schnell die Feuerwehr, wenn es sogar zum Stillstand von Maschinen kommt: die Service-Techniker der Druckmaschinenhersteller und der Zulieferindustrie. Zum möglichst nahtlosen Übergang der gegenseitigen Kompetenzen arbeiten die Experten aus beiden Branchen enger zusammen.


Die Werksbesichtigung führt auch durch den Prüfstand für die technotrans-Anlagen.

Rund um die Druckmaschine ist die Vielfalt der Peripherie-Geräte stetig angewachsen. Neben den ohnehin erforderlichen Anlagen zur Feuchtmittelaufbereitung, Luftversorgung oder Temperierung kommen inzwischen ergänzend leistungsfähige Filtrationsgeräte, Wasseraufbereitung oder Systeme zur Wiederaufbereitung von Waschmitteln zum Einsatz, die einen erheblichen Beitrag zur Kostensenkung und zur Stabilisierung des Druckprozesses leisten. In der Regel kommt diese Sonderausstattung nicht vom Druckmaschinenhersteller, sondern aus der Zulieferindustrie, entsprechend begrenzt bekannt ist die Technik bei den Service-Leuten des Maschinenlieferanten. Sascha Rose ist technischer Mitarbeiter der Hotline der technotrans AG und ist darüber hinaus im Unternehmen mit den Kundenschulungen und Workshops betraut, in denen es um das Know-how der Fachleute bei den Druckmaschinenherstellern geht. „Selbstverständlich sind wir selbst jederzeit in der Lage, unsere Technik vor Ort bei den Kunden zu betreuen“, erklärt er. „Es ist in erster Linie eine Frage des Aufwandes für die Druckereien, wenn sie für verschiedene Peripherie-Geräte an ihrer Maschine unterschiedliche Service-Kräfte hinzuziehen müssen. Darüber hinaus sollen unsere Kollegen von den Maschinenherstellern nicht ratlos da stehen, wenn ein Drucker zum Beispiel Details der Steuerung eines technotrans-Filtrationssystems erklärt haben möchte.“

Aktuell war es eine Gruppe aus dem Kreis der Service System- und Regiotechniker von manroland, die sich in einem zweitägigen Workshop Feuchtmittel-Aufbereitungs- und Filtrationsgeräte für Rollenoffset-Maschinen erklären ließen. Teilnehmer Bernhard Bader sieht neben der fachlichen Weiterbildung einen zusätzlichen, positiven Aspekt.

„Im Rahmen einer solchen Veranstaltung findet natürlich auch ein Austausch über Erfahrungen aus der täglichen Arbeit statt. Jeder nimmt sich dabei neue, hilfreiche Informationen zum Beispiel über Bedienerfreundlichkeit mit, die dann sogar für konstruktive Verbesserungen an den Maschinen interessant sein können.“ Sein Kollege Josef Schmid ergänzt einen weiteren Punkt: „Üblicher Weise wickeln wir Service-Leute untereinander den größten Teil der Dinge im Tagesgeschäft telefonisch oder per E-Mail ab. Im Rahmen von Expertentreffen, so, wie sie bei technotrans stattfinden, bekommen die Kollegen dann zum Teil erstmalig auch ein Gesicht. Es ist immer förderlich, wenn man sich untereinander auch persönlich kennt.“ Für Sascha Rose ist ein kompetenter Service auch eine Aufwertung der Produkte. „Unsere Anwender kaufen nicht nur ein Gerät, das ihnen im Arbeitsalltag den Aufwand reduziert oder Kosten senkt. Sie kaufen auch die Sicherheit, dass bei Fragen rund um den Betrieb oder erforderlichen Wartungsarbeiten über viele Jahre jemand da ist, der zeitnah und bestens ausgebildet zur Verfügung steht, sei es durch technotrans oder eben direkt durch manroland vor Ort beim Kunden oder im Print Technology Center in Augsburg.“