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29.07.2020
Kategorie: technotrans, 2020

Präzise Beölung für Lebensmittelherstellung: technotrans entwickelt neues Sprühsystem

spray.xact food zum Auftragen von Trennmitteln auf Backbleche / Nebelarmer Ölauftrag und präzise Dosierung von Minimalmengen / Erstes System bei Linder Tiefkühlbackwaren im Einsatz


Die technotrans SE bringt mit der spray.xact food erstmals ein Sprühbeölungssystem für die Lebensmittelindustrie auf den Markt. Pilotanwender der neuen Anlage ist die Konrad Linder GmbH & Co. Backwaren KG in Thüringen. Der Hersteller von Tiefkühlbackwaren setzt das System zum Auftragen von Trennmitteln auf Backbleche ein, damit die Teigwaren nicht haften bleiben. Durch den nebelarmen Ölauftrag der neuen Lösung reduziert Linder den Trennmittelverbrauch um rund 30 Prozent und verhindert unerwünschte Ablagerungen in der Produktion. Die spray.xact food basiert auf der etablierten technotrans-Sprühtechnologie aus der Stanz- und Umformtechnik und wurde spezifisch und umfassend auf die Anforderungen der Lebensmittelherstellung ausgelegt.

„Die Anlage sorgt für ein hohes Maß an Reproduzierbarkeit, da die Auftragsmenge des Mediums unabhängig von den Umgebungsbedingungen jederzeit konstant ist“, sagt Hary Kosciesza, Business Development Manager bei technotrans. Dank spezieller, hochfrequent taktender Ventile benötigt die spray.xact food keine Druckluft. Die Ventile können zudem temperiert werden und halten mittels Temperatursteuerung die Viskosität der aufzutragenden Medien ausreichend niedrig, was ein präzises Sprühbild sicherstellt. Die Anschaffung einer Absauganlage entfällt, da mit einer spray.xact food Sprühbeölung die lästige Nebelbildung entfällt.

Pilotanwender für die spray.xact food ist Linder Tiefkühlbackwaren. Das 1992 gegründete Familienunternehmen beschäftigt rund 65 Mitarbeiter und produziert Tiefkühlbrot und -brötchen in zahlreichen Variationen – zum Beispiel als Blätter- oder Plunderteig. Die Besonderheit: Linder verwendet dabei hochwertiges Mehl aus eigener Herstellung und ist sehr flexibel in der Entwicklung neuer Produkte. Bei der Herstellung der Teigwaren werden die Backbleche per Roboterarm auf ein Förderband gelegt und zur Sprühbeölung transportiert, die anschließend das Trennmittel aufträgt – anschließend folgt das Belegen der Bleche mit Teiglingen. Zuvor hatte Linder eine konventionelle Sprühanlage mit Zweistoffdüsentechnik in Betrieb, die für Unzufriedenheit sorgte. Die ungenaue Auftragsmenge sowie die unerwünschte Nebelbildung führten zu einer Verschmutzung der Umgebung und einem hohen Verbrauch an Trennmittel.

Höhere Produktqualität bei geringerem Materialeinsatz
„Mithilfe der technotrans-Lösung sind wir in der Lage, minimalste Ölmengen präzise aufzutragen, um so höchsten Hygienestandards gerecht zu werden und unsere Produktqualität nochmals zu verbessern“, sagt Daniel Linder, Geschäftsführer Linder Tiefkühlbackwaren. Dadurch senkt Linder den Trennmittelverbrauch um rund 30 Prozent. technotrans verwendet für seine Lösung normgerechte lebensmitteltaugliche Materialien und vornehmlich glatte Oberflächen, um die strengen Hygienevorschriften einzuhalten. Außerdem kann die Anlage mittels einer integrierten Spülleitung automatisch in kürzester Zeit gereinigt werden.

Die spray.xact food erzeugt nicht nur einen präzisen Ölauftrag, sondern ist dank intuitivem Bedienpanel und intelligenter Steuerungseinheit komfortabel in der Nutzung. Darüber hinaus ist das System modular aufgebaut, sodass unter anderem die Anzahl und Anordnung der Ventile sowie die Sprühbreite je nach Anforderung flexibel gestaltet werden können. Ein hohes Maß an Flexibilität besteht auch hinsichtlich der zu versprühenden Medien: In ersten Tests bei Linder trug die technotrans-Anlage Glasuren auf die Produktoberflächen auf.

Im Rahmen des Projekts übernahm technotrans sämtliche Leistungen von der Projektierung über die Inbetriebnahme bis hin zur technischen Schulung der Linder-Mitarbeiter vor Ort. Der Thüringer Backwarenhersteller setzt die Zusammenarbeit mit technotrans auch in Zukunft fort: „Mit den Ergebnissen und der unkomplizierten Zusammenarbeit sind wir sehr zufrieden und planen deshalb, alle weiteren Produktionslinien mit der technotrans-Lösung auszustatten“, sagt Linder.