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06.03.2018
Kategorie: technotrans, 2018

Druckergebnisse auf einem neuen Niveau durch Austausch der Sprühfeuchtwerke

In Wilhelmshaven liegt eine der anspruchsvollsten Druckereien Deutschlands. Gemeinsam mit der technotrans AG konnte Brune-Mettcker seine Druckqualität noch weiter steigern.


Die Brune-Mettcker Druck- und Verlagsgesellschaft mbH aus Wilhelmshaven druckt verschiedene Lokalzeitungen sowie Produktionen für das Online-Portal Jadedruck.de. Im Wettbewerb glänzt die Druckerei der Norddeutschen vor allem mit ihrer mehrfach ausgezeichneten Druckqualität. Dazu investiert das Unternehmen regelmäßig in seine Anlagen. Neue Sprühfeuchtwerke sorgen dabei für ein bisher nicht erreichtes Druckergebnis.

„Wilhelmshavener Zeitung“, „Jeversches Wochenblatt“, „Anzeiger für Harlingerland“ oder auch die „Emder Zeitung“ verlassen täglich die Druckerei an der Nordsee. Dazu kommen Anzeigenblätter und externe Aufträge wie auch die Produkte aus dem hauseigenen Online-Portal Jadedruck.de. Wichtigstes Merkmal für die Wilhelmshavener ist dabei die Druckqualität. Sieben Mal seit 1996 hat sich Brune-Mettcker für die Mitgliedschaft im International Newspaper Color Quality Club (INCQC) qualifiziert. Damit erfüllte das Unternehmen die Voraussetzungen, um in den nur 20 Verlage zählenden „Star Club“ der World Association of Newspapers and News Publishers (WAN-IFRA) aufgenommen zu werden. Das gelang schließlich 2012. Um das sehr hohe Niveau zu halten und mit den stetig steigenden Ansprüchen seiner Kunden Schritt zu halten, bedarf es allerdings regelmäßiger Investitionen. „Das ist uns bewusst und davor scheuen wir uns nicht“, sagt Mario Heldt, Druckereileiter bei Brune-Mettcker. „Im Gegenteil, wir sondieren immer Möglichkeiten, wie wir uns weiter verbessern können.“

technotrans seit Jahren erfolgreich im Einsatz
Warum er dabei auch gezielt technotrans-Equipment in die Auswahl nahm, ist schnell erklärt, sagt Heldt: „Wir haben bei einer WAN-IFRA-Preisverleihung im Gespräch mit einer befreundeten Druckerei aus Münster von den Vorteilen erfahren.“ Danach beschäftigte er sich selbst intensiv mit dem Produkt, glich es mit dem direkten Wettbewerb ab und ließ sich anschließend im persönlichen Gespräch mit Volker Winkenhoff, Projektleiter bei technotrans, überzeugen.

Als der Verlag dann im Sommer 2015 den Auftrag erteilte, war die Entscheidung somit von langer Hand geplant. Während KBA die Vorbereitungen an der Maschine treffen und als zentraler Ansprechpartner agieren sollte, entschied der Verlag sich zudem für eine Aktualisierung der Steuerung durch EAE. Die Sprühfeuchtwerke eines anderen Herstellers wurden durch delta.spray der technotrans AG ersetzt. Diese Entscheidung fiel Heldt leicht. „Wir waren nicht unzufrieden, aber unser Eindruck und auch das Ergebnis der Abstimmung mit KBA und technotrans war, dass wir durch delta.spray noch einmal einen großen Schritt nach vorne machen würden.“

In Kontakt mit Peripherie aus Sassenberg kam Heldt indes schon früher. Als er bei der Brune Druck- und Verlags-GmbH seine Arbeit begann, stand dort bereits seit 1986 eine Feuchtmittelzubereitung von technotrans an der Rotation. Ein Feuchtmittelgerät ist zudem seit 2002 im Einsatz. Beim Ersatz der Sprühfeuchtwerke war es der Druckerei nun wichtig, dass die Hersteller sich eng abstimmen und der Prozess zentral koordiniert wird. Außerdem sollte ein Produktionsstopp vermieden werden. technotrans und KBA setzten sich zusammen und erstellten einen Zeitplan, der erste Vorbereitungen parallel zum laufenden Betrieb vorsah. Im November 2015 war es dann soweit. Die Druckmaschine stand von 10 Uhr am Samstagmorgen bis Sonntagnacht um 23:15 Uhr still. Nur innerhalb dieser kurzen Zeitspanne erfolgte die eigentliche Installation. Noch am Sonntag produzierte Brune-Mettcker wieder die Zeitungen für den Montagmorgen. „Die komplette Umstellung an einem Wochenende zu bewerkstelligen, ist auch für uns nicht Alltag“, erklärt Winkenhoff.

Die anfängliche Skepsis über den Zeitplan hielt auch beim Druckereileiter noch lange an, wie Heldt zugibt: „Noch wenige Stunden vor Ende der geplanten Frist standen die Geschäftsführung und ich nervös neben den Technikern von technotrans. Ja, wir hatten Zweifel, aber als die Maschine pünktlich und ohne Murren anlief waren alle begeistert.“

Eine neue Qualität und Zuverlässigkeit
Seitdem schwärmt Heldt von der Investition: „Seit der Installation der neuen delta-spray-Sprühfeuchtwerke erzielen wir konstant unser bestes Druckergebnis aller Zeiten – und das gleichmäßig über den gesamten Zeitraum seit der Installation.“ Daneben schaffte Brune-Mettcker auch eine speziell für Sprühfeuchtwerke entwickelte Querstromfiltration von technotrans an. Das delta.f mit Keramikmembran ermöglicht die Separation selbst öliger Verschmutzungen. Der Rücklauf ist sauber und kann somit wieder dem Kreislauf zugeführt werden. Feuchtmittelabfälle und Entsorgungskosten werden hierdurch auf ein Minimum reduziert.

Reduzierte Wartungskosten lautet auch die erste Antwort, wenn man Heldt nach den Vorteilen seiner neuen Sprühfeuchtwerke fragt: „Sie arbeiten zuverlässiger, gleichmäßiger und lassen sich exakter einstellen.“ Dies erreicht technotrans durch die Venturi-Kappen. Besondere Strukturen im Deckel der einzeln ansteuerbaren Düsen erzeugen den sogenannten Venturi-Effekt, durch den ein Unterdruck erzeugt wird. Es wird saubere Luft aus dem Gehäuse angesogen und umströmt die Düsen. Dadurch wird sichergestellt, dass keine Schmutz- und Farbpartikel die Düsen verstopfen können. Aktiv erzeugte Druckluft, die bei vielen Druckereien weiterhin hohe Energiekosten verursacht, ist dadurch überflüssig. Die Standzeit jeder Düse wird spürbar verlängert und steigert somit die Produktivität der Maschine. Die Wartung der Düsen erfolgt werkzeuglos dank eines Bajonettverschlusses.

Dass die Druckmaschine bei Brune-Mettcker durch weniger Farbnebel nun nicht nur merklich sauberer ist, sondern die neuen Sprühfeuchtwerke auch noch platzsparender sind, runden für Heldt das Gesamtbild einer sinnvollen Investition ab.

„Bei Brune-Mettcker haben wir einen unglaublich anspruchsvollen, aber zugleich vorausschauenden Anwender erlebt“, erklärt Winkenhoff und betont außerdem das Zusammenspiel der verschiedenen Komponenten. Es gebe bei der Peripherie viele Faktoren, die ein gutes Druckergebnis noch positiv beeinflussen können – von der Farbversorgung bis zur Aufbereitung von Feuchtmittel und Wasser.