Nicht größer als
eine Getränke-Dose:
Der kleinste Kompressor
der Welt.

Die Herausforderung// „Die geforderte Kühlleistung können wir in dem geringen Einbauvolumen leider nicht realisieren.“ Derartige Sätze haben Hersteller von Medizin- und Analysegeräten schon häufig gehört. Das Problem: In der Medizin- und Labortechnik kommen oft Laser zum Einsatz, die zum Teil große Hitze entwickeln. In solchen Fällen wird eine effiziente Kühlung direkt im Gerät benötigt. Den dafür erforderlichen Platz bieten die kompakten Gehäuse solcher Geräte aber nicht immer. Es blieben bislang nur Kompromisse: weniger Leistung oder größere Gehäuse.

technotrans Mini-Kompressoren

Kompaktes Aktivkühlsystem gefordert.

 
Die weit verbreitete Peltier-Technik ist zwar relativ kompakt, besitzt aber eine hohe Stromaufnahme. Außerdem generiert das Peltier-Prinzip nur begrenzte Kühleffekte, die zudem von der Umgebungstemperatur abhängig sind. Der Markt brauchte eine Alternative, und das möglichst bald. „Die Leistungsgrenzen standen der Medizintechnik immer wieder im Weg“, erinnert sich Peter Hirsch, Vorstandsmitglied bei technotrans. „Dann entdeckten wir diesen unglaublich kleinen Kompressor, gerade mal so groß wie eine 0,33l-Getränkedose. Wir erkannten sehr früh das Potenzial dieser Technologie, als noch niemand etwas davon wissen wollte. Wir bezogen den Kompressor in mehrere Entwicklungsprojekte ein – mit dem Ziel, ein leistungsstarkes Aktivkühlsystem zu bauen, das deutlich leichter und kompakter ist als die bekannten Lösungen.

Der Erfindergeist von technotrans// Da hatten sich die Produktentwickler bei technotrans viel vorgenommen: Das künftige Kühlsystem sollte ja nicht nur besonders klein sein. Sondern auch leistungsstark. Und leise. Und vibrationsarm. Und leicht.  

 

Als nach Abschluss der Entwicklungsarbeit bei technotrans der Vorhang gelüftet wurde, stand es einfach da: das unglaublich kleine Kompressorkühlsystem, das später den Namen miko bekommen sollte. Inzwischen konnte der Mini-Kompressor noch kompakter gebaut werden, hatte nur noch die Ausmaße einer 0,25-Liter-Getränkedose. Im Vergleich zu marktüblichen Lösungen benötigt das komplette Kühlsystem nur ein Viertel des Einbauvolumens. Und es wiegt auch bis zu 30% weniger als die bisherigen Lösungen. Das macht ihn für mobile Anwendungen sehr attraktiv.

»Große Leistung,
kleines Format. Klasse!«

POTENTIAL

Neue Chancen für die Medizintechnik.

Das größte und wichtigste Potenzial jedoch bietet das technotrans Mini-Kühlsystem für die Laserkühlung in medizinischen Geräten. Denn für Operationen an Auge und Nase, an Haut und Gefäßen, stellt die Laserchirurgie die weitaus präzisere und schonendere Alternative zum Eingriff mit Skalpell dar. Aber auch die direkte Kühlung von Köperteilen und -funktionen kennzeichnen spannende Anwendungen für das Thermomanagement. Die Leistungsdichte des technotrans Kühlsystems, die hohe Temperaturstabilität und die extrem gute Leistungsdynamik eröffnen der Medizintechnik neue Behandlungsmöglichkeiten. Und dank der leichten und kompakten Bauweise wird die Handhabung erheblich komfortabler.

Auch die Labortechnik profitiert von dem Mini-Kühlsystem: In der Analytik, z.B. für die Strahlquellenkühlung in Spektroskopen oder die Temperierung von Analysekammern, steuert das technotrans System die Temperaturen präzise und zuverlässig.

Mit all seinen Vorzügen wird sich der Mini-Kompressor zu einer Alternative zur klassischen Peltier-Kühlung entwickeln – denn Letzteres bietet besonders bei hohen Umgebungstemperaturen nur begrenzte Leistung. „Eine höhere Leistungsdichte bei hoher Laufruhe überzeugt in allen Branchen“, berichtet Jan Kröger, Geschäftsführer im Werk Baden-Baden. „Gerade bei anspruchsvollen Anwendungen sehen wir ein großes Einsatzpotenzial für unsere Innovation“.

 

AUSSICHT

Es ist nicht der erste Coup,

den technotrans im Segment kompakter Kühlsysteme landen kann. „Auf dem Weltmarkt steigt das Bedürfnis nach kleinen Kühlungen“, weiß Jan Kröger. „So kam es auch zu der vielversprechenden Kooperation mit einem namhaften US-amerikanischen Healthcare-Unternehmen“. Als dessen Systemlieferant hatte technotrans erfolgreich ein Kühl- und Temperiersystem auf Basis des 24-Volt-Miniverdichters auf dem Markt etabliert. Das handliche Gerät generiert dieselbe Leistung wie ein handelsüblicher kleiner Kolbenverdichter, ist dabei aber wesentlich kompakter, leichter und leiser. Durch seine Niederspannungstechnologie lassen sich erforderliche Sicherheitszulassungen insbesondere in der Medzintechnik leichter erreichen. Er findet daher großen Zuspruch in der Laser-, Medizin- und Labortechnik wie auch in zahlreichen kundenspezifischen Anwendungen. Inzwischen kooperiert technotrans mit mehreren führenden Geräteherstellern und hat ein ganzes Portfolio kompakter Kühlsysteme am Start. Etwa 10.000 Systeme pro Jahr liefert technotrans an Kunden in aller Welt.  Am stärksten nachgefragt ist die Leistungsklasse bis 300 Watt, aber auch 500 Watt und mehr sind problemlos möglich.

technotrans hat sich als Innovator und Spezialist für kleine, aktive und passive Flüssigkeitskühlsysteme längst im Markt etabliert. Viele unserer Technologien sind wegweisend: Mit einer Temperaturstabilität von +/- 0,1 K und besser setzen unsere Kühlsysteme Maßstäbe. Im Bereich 24Volt-Mini-Kühlsysteme zählt technotrans zu den Marktführern. 2018 wurde die Produktion auf natürliches Kältemittel umgestellt, das annähernd klimaneutral ist. Denn nachhaltige Wertschöpfung hat auch im Werk Baden-Baden höchsten Stellenwert.

»Hätte nie gedacht, dass
sowas möglich ist. Bin gespannt,
was als nächstes kommt.«

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Jan Kröger
Geschäftsführer termotek

T. +49 (0)7221 9711-221
jan.kroeger@termotek.de